Die ersten Wochen des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts verliefen zumeist enttäuschend, meldet der Handelsverband Westfalen-Münsterland.
Trotz voller Innenstädte sind Händlerinnen und Händler überwiegend unzufrieden und hoffen auf den Endspurt bis Heiligabend und die traditionell gut besuchte Zeit zwischen den Jahren.

Die Antworten der Unternehmen in den Umfragen des Handelsverbandes sind bislang wenig erbaulich.
Als Hauptgründe für das noch zurückhaltende Weihnachtsgeschäft werden die wegen der Krisen und politischen Spannungen getrübte Verbraucherstimmung sowie die allgemeine Verunsicherung der Bevölkerung im Zusammenhang mit Preis- und Inflationsentwicklung genannt.

Leider fehlt dem diesjährigen Weihnachtsgeschäft noch der Schwung,“ sagt Thomas Schäfer, Geschäftsführer des Handelsverbandes Westfalen-Münsterland. „Die Kunden halten sich noch zurück, obwohl überall dort, wo Weihnachtsmärkte in den Zentren geöffnet haben, viele Menschen die Städte besuchen. Das schlägt sich aber noch nicht in den Umsätzen der Geschäfte nieder; Passanten sind noch keine Kunden,“ so Schäfer weiter.

Gleichwohl gibt es Anzeichen, dass in der letzten Woche vor Heiligabend die Kauflaune steigen wird. „Erste Impulskäufe und das sich ohnehin zeitlich immer mehr nach hinten verlagernde Weihnachtsgeschäft lassen auf einen schwungvollen Endspurt hoffen,“ meint Verbandschef Schäfer, „denn auch in diesem Jahr wollen sicher wieder viele Menschen ihren Lieben und sich selbst etwas Besonderes schenken, sodass die Verkaufszeit bis Weihnachten und zwischen den Jahren noch für den Handel zufriedenstellende Ergebnisse bringen kann.“