Die Bilanz des Handels für die vier Adventswochen fällt enttäuschend aus. Das niedrige Niveau der ersten Wochen hat sich in der vierten Woche nicht wesentlich erhöht. Gerade einmal etwas mehr als ein Fünftel der befragten Unternehmen (22 %) ist mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden, wohingegen 60 % unzufrieden sind. Die Kaufzurückhaltung hat sich verfestigt und die Verbraucherstimmung bleibt niedrig.
Der Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland zeigt sich gleichwohl zweckoptimistisch, wenn es heißt: „Es kann jetzt eigentlich nur besser werden.“ Nach Aussagen von Verbandsgeschäftsführer Thomas Schäfer sind natürlich einzelne Händler zufrieden, aber anders als in den Vorjahren sind dies immer weniger. Dennoch erhofft sich Schäfer noch einen insgesamt versöhnlichen Abschluss, denn: „Die Straßen in die Innenstädte und die Parkhäuser sind bereits gut gefüllt und lassen auf den ersehnten Endspurt hoffen. Die Menschen wollen offenbar die letzten Tage vor Heiligabend noch zum Geschenkekauf nutzen. Es bestätigt sich einmal mehr, dass sich das eigentliche Weihnachtsgeschäft immer mehr zeitlich nach hinten verlagert. Deshalb kann ein endgültiges Fazit auch erst im neuen Jahr gezogen werden.“
