Das Angebot umfasst tabellenwirksame Entgeltsteigerungen in Höhe von insgesamt 3,5 Prozent über eine Laufzeit von 24 Monaten: Im ersten Tarifjahr sollen die Tarifentgelte nach sechs Nullmonaten um zwei Prozent, im zweiten Tarifjahr nach drei Nullmonaten um weitere 1,5 Prozent steigen. Eine entsprechende Anhebung der Ausbildungsvergütungen wird ebenfalls angeboten.
Christopher Ranft, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite erläutert: „Angesichts der schwersten Wirtschaftskrise seit zwanzig Jahren, einer historisch schwachen Konsumstimmung und wachsender Arbeitslosigkeit befinden sich die meisten Handelsbetriebe in schwierigstem Fahrwasser. Die Unternehmensinsolvenzen nehmen drastisch zu. Für Entgeltsteigerungen haben wir fast keine Spielräume und legen deshalb ein Angebot mit Augenmaß vor. Wir fordern die Gewerkschaftsseite auf, mit uns gemeinsam nach verantwortbaren Lösungen zu suchen.“
Die Verhandlungen wurden zunächst ohne Ergebnis vertagt und werden am 11. Juni 2026 fortgesetzt.
