Rückblicke, Impulse und Entwicklungen 

Das Archiv des NRW-Nahversorgungstags von 2012 bis 2025 dokumentiert die Entwicklung der wohnortnahen Versorgung in Nordrhein-Westfalen und zeigt, wie sich Rahmenbedingungen und Herausforderungen im Laufe der Jahre verändert haben.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine verlässliche und zukunftsfähige Nahversorgung in Stadt und Land gesichert werden kann. Dabei wird deutlich, dass sich die Anforderungen kontinuierlich gewandelt haben – unter anderem durch demografische Entwicklungen, strukturelle Veränderungen im Einzelhandel, die digitale Transformation sowie veränderte Erwartungen an Erreichbarkeit und Service.

Der Rückblick macht deutlich, dass neben den Veränderungen vor allem ein Ziel beständig bleibt: die Sicherstellung einer wohnortnahen, leistungsfähigen und zukunftssicheren Versorgung für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen.

 

Archiv 2012 bis 2026

10. NRW-Nahversorgungstag 2023

Am 30. August 2023 kamen wieder zahlreiche Stadtplaner, Architekten, Wirtschaftsförderer, Expansionsmanager und weitere Akteure der Nahversorgung in der Rohrmeisterei in Schwerte zusammen. Die Begrüßung nach mehrjähriger Corona-bedingter Pause übernahmen die beiden Organisatoren Markus Kaluza, Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement beim Handelsverband Nordrhein-Westfalen Westfalen-Münsterland (HV WM) und Rainer Gallus, Geschäftsführer beim Handelsverband Nordrhein-Westfalen (HV NRW) vor dem ausgebuchten Saal der Rohrmeisterei in Schwerte. Für die Moderation sorgte einmal mehr und in flotter Manier wieder Kay Bandermann. Die ANKW erkannte den Nahversorgungstag erneut als Fortbildungsveranstaltung an und ermöglichte uns die Zertifizierung von drei Unterrichtsstunden.

Dank unserer Sponsoren Aldi Nord, Aldi Süd, REWE, Netto, Lidl, Stadt+Handel, BBE und Sparkasse Dortmund war die Teilnahme kostenfrei möglich.

>>Dokumentation des Nahversorgungstages 2023 als PDF downloaden<<

Für Fragen stehen Ihnen Markus Kaluza unter m.kaluza[at]hv-wm.de (0231/577950) und Rainer Gallus unter gallus[at]hv-nrw.de (0211/4980624) zur Verfügung.

An dem bewährten Format einer Präsenzveranstaltung, bei dem Theorie und Praxis der Nahversorgung mit Referaten, Diskussionen und viel Raum zum Netzwerken zusammengeführt werden, wollen wir auch für die 10. Auflage festhalten.

Die von Jahr zu Jahr gestiegene Teilnehmerzahl unterstreicht die Entscheidung für das bewährte Format.

Die Situation der Covid 19 Pandemie ließ aber eine verlässliche Planung dieser Fach- und Netzwerkveranstaltung in 2021 und 2022 mit ca. 250 Teilnehmern aus ganz NRW und darüber hinaus nicht zu.

Deshalb werden wir den NRW-Nahversorgungstag auf einen späteren Zeitpunkt verschieben müssen. Der genaue Termin wird schnellstmöglich bekanntgegeben.

Schade, aber notwendig

Ihr
Orga-Team

9. NRW-Nahversorgungstag #NVT20

Auch 2020 ging es um vielfältige Fragestellungen der modernen Nahversorgung. Welche Auswirkung hat die Digitalisierung auf den Einkaufsprozess der Kunden und können wir von einem Blick über den nationalen Tellerrand profitieren? Bilden die bestehenden Nahversorgungskonzepte noch alle zu betrachtenden Faktoren ab, oder müssen wir bestehende Einkaufsgewohnheiten stärker berücksichtigen? Die verschiedenen Fachvorträge bildten die Grundlage für den Austausch der NRW-Nahversorgungsakteure. Die ANKW erkannte den Nahversorgungstag erneut als Fortbildungsveranstaltung an und ermöglichte uns die Zertifizierung von drei Unterrichtsstunden.

Dank unserer Sponsoren REWE, LIDL, NETTO, BBE und STADT+HANDEL war die Teilnahme kostenfrei möglich.

Hier finden Sie die Dokumentation des Nahversorgungstages 2020.

Der Nahversorgungstag findet auch 2021 wieder statt! Weitere Informationen folgen.

Für Fragen stehen Ihnen Markus Kaluza unter m.kaluza[at]hv-wm.de (0231/577950) und Rainer Gallus unter gallus[at]hv-nrw.de (0211/4980624) zur Verfügung.

8. NRW-Nahversorgungstag am 13. Februar 2019

Zum 8. NRW-Nahversorgungstag trafen sich am 13. Februar 2019 rund 250 Stadtplaner, Expansionsmanager und Akteure der Nahversorgung in der Rohrmeisterei Schwerte. Die vom Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland gemeinsam mit dem Handelsverband NRW organisierte Veranstaltung widmete sich spezifischen Fragen der Sicherung einer wohnortnahen und attraktiven Nahversorgung und aktuellen Herausforderungen für die Nahversorger insbesondere in ländlichen Regionen und in kleineren und mittleren Städten

Nach den Grußworten des Hauptgeschäftsführers des HV WM Thomas Schäfer und des Wirtschaftsförderers des Kreises Unna Dr. Michael Dannebom, die beide die Bedeutung des Einzelhandels und der Nahversorgung für attraktive und lebenswerte Kommunen hervorhoben und für ein gemeinsames Vorgehen aller örtlicher Akteure, wie Eigentümer, Händler, Politik, Verwaltung und Bürgergesellschaft plädierten, führte der Moderator Kay Bandermann sach- und fachkundig durch die Veranstaltung.

Inhaltlich behandelten die Vorträge der Referenten die aktuellen Herausforderungen der Nahversorgung, angefangen vom planungsrechtlichen Umgang mit dem Lebensmittelhandel über die älter werdende Gesellschaft und neue digitale Nahversorgungsangebote bis hin zu flexiblen Nahversorgungsbeispielen der Supermarkt- und Discounterbetreiber für urbane und ländliche Räume.

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Nahversorgung sowie auf die Handels – und Stadtentwicklung wurden von Christian Böttcher vom BVLH anschaulich anhand des Beitrags des Lebensmittelhandels zum Gemeinwohl (Stichworte: Versorgungssicherheit, Zugangs- und Produktionskultur, Einkauf als Erlebnis, Sortimentsvielfalt) dargestellt, was die Teilnehmer zum Nachdenken über die Folgen des Online-Handels auf Ortskerne und Innenstädte anregte.

Als Nahversorgungstrends für NRW im Jahr 2019 nannte Herr Lehnerdt von der BBE insbesondere die engere Verzahnung von Handel und Gastronomie, die unterschiedliche Sichtweise von Verbrauchern und Planer auf Drogeriemärkte und deren differenzierte Sortimente, die architektonische Weiterentwicklung der Supermärkte und die bisher noch sehr geringe Bedeutung von Online für den Lebensmittelhandel, die aber durch innovative Konzepte alsbald zunehmen dürfte.

Schließlich stellte Dr. Küpper vom Thünen-Institut die Dynamik der Nahversorgung in ländlichen Räumen vor dem Hintergrund hoher Wettbewerbsintensität, schwieriger Lieferkonditionen für kleine Läden, fehlende Unterstützung durch Kommunen und fehlende Akzeptanz beim Konsumenten dar.

Damit war der NRW-Nahversorgungstag wiederum die landesweite Plattform für Ideen, Lösungen, Möglichkeiten und Grenzen einer zukunftsfähigen Nahversorgung.  Fortsetzung folgt im Jahr 2020.

>>Hier finden Sie die Dokumentation des 8. NRW-Nahversorgungstags.<<

Informationen zum 7. NRW-Nahversorgungstag am 17. April 2018 in Kamen

Die Handelsverbände NRW und Westfalen-Münsterland laden gemeinsam ein zum

7. NRW-Nahversorgungstag

17. April 2018 | 9.00 bis 16.30 Uhr
Kamener Stadthalle, Rathausplatz 1, 59174 Kamen

2018 wird sich der Nahversorgungstag wiederum verschiedensten Aspekten der Nahversorgung widmen und dabei auch aktuelle Entwicklungen im Einzelhandel thematisieren. Gibt es neue hilfreiche methodische Steuerungshilfen? Welche Erfahrungen gibt es mit den neuen landesplanerischen Steuerungsregeln? Wo gibt es noch Klärungsbedarf? Welche neuen Standards setzen die Nahversorgungsanbieter? Welche aktuelle Entwicklung lässt der Online-Handel erwarten?

WDR-Reporter Kay Bandermann moderiert die Veranstaltung, auf der Experten aus Verwaltung und Wirtschaft in ihren Vorträgen die Grundlage für Austausch und Diskussion legen. Ergänzt wird der Nahversorgungstag durch den „Markt der Möglichkeiten“, eine begleitende Messe und Netzwerk-Plattform.

Der NRW-Nahversorgungstag richtet sich an Stadtplaner, Architekten, Wirtschaftsförderer, Expansionsmanager und weitere Akteure der Nahversorgung.

Die Teilnahme wird, wie auch in den Jahren zuvor, durch engagierte Partner kostenfrei möglich sein. Eine Anerkennung als AKNW-Fortbildungsveranstaltung wird zur Zeit geprüft. Bitte merken Sie sich den Termin vor. Eine Einladung mit der Möglichkeit zur Anmeldung folgt in Kürze.

Für Fragen stehen Ihnen Markus Kaluza unter m.kaluza@hv-wm.de (0231/577950) und Rainer Gallus unter gallus@hv-nrw.de (0211/4980624) zur Verfügung.

Dokumentation 7. NRW-Nahversorgungstag: Dokumentation als PDF

Impressionen
(© HV NRW/Fotograf Oliver Schaper)

NRW-NahversorgungstagAllianz für Innenstädte

Über 250 Gäste trafen sich am 15. Februar 2017 zum 6. NRW-Nahversorgungstag im CK Eventcenter in Bergkamen. Der 2012 ins Leben gerufene NRW-Nahversorgungstag fand 2017 erstmals in Kooperation mit der „Allianz für Innenstädte“ statt, eine gemeinsame Initiative des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) und des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Der Fokus des 6. NRW-Nahversorgungstages lag auf einer nachhaltigen Handels- und Stadtentwicklung vor dem Hintergrund der Herausforderungen durch die Digitalisierung und mit dem Ziel, Nahversorgung lösungsorientiert zu diskutieren. So widmeten sich die Referenten u.a. den Fragen, welche Auswirkungen der Online-Handel auf Innenstädte und Ortskerne hat und was Handel und Kommunen zur Stärkung der Innenstädte tun können und sollten. So stellte beispielsweise Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Präsident des DStGB und Erster Vizepräsident des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen, in seinem Vortrag klar, dass Innenstädte die Visitenkarte lebenswerter Städte seien und zwingend Einzelhandel benötigten.

Welche Möglichkeiten und Herausforderungen dabei gegenwärtig und auch zukünftig auf Handel und Kommunen treffen, diskutierten die Referenten unter Aspekten der Landesentwicklungs- und Stadtplanung, aber auch mit Blick auf die Digitalisierung des Einzelhandels und damit einhergehender Chancen. Durch den Tag führte Moderator Kay Bandermann sach- und fachkundig. Eine Podiumsdiskussion, an der sich alle Referenten beteiligten, schloss den 6. NRW-Nahversorgungstag ab.

Thomas Schäfer, Geschäftsführer des Handelsverbandes NRW Westfalen-Münsterland, kommentierte den 6. NRW-Nahversorgungstag zufrieden: „Auch in der sechsten Auflage zeigt sich, dass Nahversorgung ein wichtiges Thema für alle Akteure bleibt. Durch die zunehmende Digitalisierung müssen sich Handel und Kommunen einer stetig wachsenden Anzahl neuer Herausforderungen stellen. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung aber auch Möglichkeiten, Nahversorgung kreativ und zukunftsgerichtet zu sichern, vielleicht auch wieder herzustellen.“

Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland, Handelsverband NRW, DStGB und HDE luden 2017 erstmals gemeinsam ein. Der NRW-Nahversorgungstag wurde 2012 gemeinsam vom Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland und dem Handelsverband NRW ins Leben gerufen. Seitdem treffen sich Stadtplaner, Architekten, Wirtschaftsförderer, Expansionsmanager und weitere Akteure der Nahversorgung einmal jährlich, um aktuelle Entwicklungen, Möglichkeiten, Lösungsansätze und Ideen im Bereich der Nahversorgung vorzustellen und zu diskutieren. Eine Fortsetzung in 2018 ist geplant. Dann soll der 7. NRW-Nahversorgungstag am 21. Februar stattfinden.

Nachstehend finden Sie die Vorträge und Dokumentation des 6. NRW-Nahversorgungstags.

Dokumentation 6. NRW-Nahversorgungstag: PDF-Dokument

Impressionen:
(Fotos: Jan Weckelmann)

NRW-NahversorgungstagZum 5. NRW-Nahversorgungstag trafen sich am 17. Februar 2016 rund 200 Stadtplaner, Expansionsmanager und Akteure der Nahversorgung in der Rohrmeisterei Schwerte. Die vom Handelsverband Nordrhein-Westfalen zusammen mit dem Handelsverband Nordrhein-Westfalen Westfalen-Münsterland organisierte Veranstaltung widmete sich spezifischen Fragen der Sicherung einer wohnortnahen und attraktiven Nahversorgung und aktuellen Herausforderungen für die Nahversorger.

Nach den Grußworten durch Heinrich Böckelühr, Bürgermeister der Stadt Schwerte, und Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, die beide die Bedeutung des Einzelhandels und der Nahversorgung für attraktive und liebenswerte Kommunen hervorhoben, führte der Moderator Kay Bandermann sach- und fachkundig durch den vom Strukturwandel im Handel beherrschten Tag. Die Themenvielfalt spiegelte die derzeitigen Schwerpunkte des Wandels wider: eCommerce, demografische Entwicklung, veränderte gesetzliche und unternehmerische Rahmenbedingungen sowie Anforderungen an logistische Konzepte. So ging es unter anderem um Bedingungen für die Ansiedlung großflächigen Einzelhandels, um die Steuerung von Ansiedlungs- und Infrastrukturvorhaben, um die Reurbanisierung Lünens, um privat initiierte Wochenmärkte, um in stationäre Ladengeschäfte ziehende Online-Händler, um Auswirkungen der Zuwanderung auf Nahversorger und um innovative urbane Versorgungslogistik.

Die abschließende Podiumsdiskussion rundete das Programm ab, sodass der Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Nordrhein-Westfalen Westfalen-Münsterland Thomas Schäfer am Ende zusammenfassend festhalten konnte, dass Nahversorgung ein wichtiges Thema bleibt, das von Stadtplanern, Standortentwicklern und der Politik immer mit dem Fokus auf die Auswirkungen auf bestehende Zentren behandelt werden muss, dass eCommerce und stationärer Handel sich gegenseitig befruchten können und dass bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement die Grundversorgung sichern können.

Der NRW-Nahversorgungstag war wiederum die landesweite Plattform für Ideen, Lösungen, Möglichkeiten und Grenzen einer zukunftsfähigen Nahversorgung und wird im Jahr 2017 fortgesetzt.

Nachstehend die Vorträge und eine Dokumentation des Nahversorgungstags.

Dokumentation des 5. NRW-Nahversorgungstages: Dokumentation (PDF)

Impressionen:
(Alle Fotos von Jan Weckelmann, jan weckelmann fotografie, Dortmund)

NRW-Nahversorgungstag

Zurück zu den Wurzeln: Nach Ausflügen ins Münsterland und nach Hamm kehrte der NRW-Nahversorgungstag am 25.02.2015 nach Dortmund zurück. Im Dietrich-Keuning-Haus trafen sich rund 200 Stadtplaner, Expansionsmanager und Akteure der Nahversorgung, um aktuelle Entwicklungen und Probleme rund um die Nahversorgung zu diskutieren (zur Historie).

Seit einiger Zeit verschärft der Strukturwandel im Einzelhandel den Druck auf eine engmaschige Nahversorgung derart, dass schon jetzt ländliche Gebiete, Nebenzentren und einige Vororte eine wohnortnahe und fußläufig erreichbare Versorgung mit Gütern des kurzfristigen und des täglichen Bedarfs nicht mehr flächendeckend gewährleisten können. Das fällt besonders bei der Lebensmittelversorgung auf. Tatsächlich gibt es aber seit langem einen schleichenden Aderlass bei Branchenvielfalt und einzelhandelsnahen Dienstleistungen in Klein-, Mittel- und Vorortzentren. Hier sind nicht nur Stadtplaner, Wirtschaftsförderer, Expansionsmanager, Eigentümer und Investoren gefordert, gemeinsam mit den Verbänden Lösungen zu erarbeiten.

Der 4. NRW-Nahversorgungstag bot ein breites Spektrum an Themen, die die Sicherung und Stärkung einer wohnortnahen, stadtentwicklungspolitisch sinnvollen und bürgerorientierten Handelsentwicklung zum Inhalt hatten. Nach den Grußworten durch den Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau und den Vorsitzenden des Einzelhandelsverbandes Westfalen-Münsterland, zugleich Präsident des Handelsverbandes NRW, Michael Radau, die beide die Bedeutung des Einzelhandels und der Nahversorgung für attraktive und liebenswerte Kommunen hervorhoben, ging es u.a. um altersgerechte Quartiere, Quartiersmanagement in Problemvierteln, multifunktionale Nahversorgung, Auswirkungen des eCommerce auf die Verkaufsflächendimensionierung, Berechnung bundesweiter Indikatoren zur Nahversorgung, energieeffizienten Ladenbau, Logistik – eine Voraussetzung für den Handel, Wolfsburgs Pilotprojekt einer zukunftsfesten Nahversorgung und das 10-jährige Bestehen der Immobilien- und Standortgemeinschaft Münster Bahnhofsviertel. Die Vorträge und eine Dokumentation des Nahversorgungstags werden in Kürze auf der Homepage des Verbandes (www.ehv-wm.de) veröffentlicht.

Die sachkundig von Kay Bandermann moderierte und durch einen Markt der Möglichkeiten komplettierte Veranstaltung lieferte vielfältige Anregungen für alle Nahversorgungsstandorte. Damit war der vom Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland organisierte Nahversorgungstag erneut die landesweite Plattform für Ideen, Lösungen, Möglichkeiten und Grenzen einer zukunftsfähigen Nahversorgung. Fortsetzung folgt im Jahr 2016.

Nach dem erfolgreichen Auftakt des NRW-Nahversorgungstags im Februar 2012 in Dortmund und seiner Fortsetzung im Winter des letzten Jahres in Legden, folgte am 12. Februar 2014 die dritte Auflage des NRW-Nahversorgungstages  im Heinrich-von-Kleist-Forum in Hamm/Westfalen.

Auf dem 3. NRW-Nahversorgungstag trafen sich über 250 Experten aus Handel, Verwaltung und Dienstleistungen, um über die aktuellen Entwicklungen und Problemstellungen rund um die Nahversorgung zu diskutieren. Einen klaren Schwerpunkt bildete in diesem Jahr die Frage nach den rechtlichen Rahmenbedingungen. Dabei dreht sich nicht immer nur alles um deren Gestaltung, wie Sie auf Landes- und Bundesebene kürzlich neu diskutiert wurde. Vielmehr zeigen die Erfahrungen, dass verschiedenste Widrigkeiten die Anwendung vermeintlich gut gemeinter Bestimmungen und Regelungen behindern oder gar verhindern. Der Tenor: Hier könnten vereinbarte Handlungsempfehlungen helfen, die rechtlichen Vorgaben näher zu erläutern und praktikabler in der Anwendung zu machen. Weitere Themen des Tages waren das Engagement in Privat-Öffentlichen-Partnerschaften und – natürlich – der Online-Handel.

Der Nahversorgungstag wird gemeinsam vom Handelsverband Nordrhein-Westfalen und vom Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland durchgeführt. Adressiert werden Stadtplaner, Architekten, Wirtschaftsförderer, Expansionsmanager und andere Akteure der Nahversorgung. Über die EUREGIO werden auch Vertreter aus dem niederländisch-deutschen Grenzgebiet angesprochen und eingeladen.

Dokumentation des 3. NRW-Nahversorgungstages: Dokumentation 3. NRW-Nahversorgungstag

Impressionen:

NRW-Nahversorgung_Logo_klNach der ersten Ausgabe 2012 in der Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses richtete der Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland den 2. NRW-Nahversorgungstag 2013 im münsterländischen Legden aus und stellte ihn unter das Motto: „Nahversorgung ist mehr als Lebensmittel!“. Dieser Erkenntnis folgend hat der Verband den 220 Stadtplanern, Wirtschaftsförderern, Architekten und anderen Akteuren der Nahversorgung im Audimaxx von Dorf Münsterland ein Programm geboten, das wegen seiner Vielfalt und Qualität von der Architektenkammer NRW als Fortbildungsveranstaltung für seine Mitglieder anerkannt wurde. Auch die Teilnehmer zeigten sich rundum zufrieden: Über 85 Prozent würden die Tagung aufgrund ihrer eigenen Teilnahme weiterempfehlen.

Am 14. Februar 2012 fand in Dortmund der erste gemeinsam von Handelsverband Nordrhein-Westfalen und Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland präsentierte NRW-Nahversorgungstag statt. Neben Gästen wie Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, folgten rund 250 Teilnehmer aus über 100 nordrhein-westfälischen Kommunen der Einladung in das Dortmunder Rathaus.

Stimmen zum 1. NRW-Nahversorgungstag:

Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen:

„Im Zuge des demographischen Wandels und der Entwicklungen des Einzelhandels wird die Sicherstellung der Nahversorgung vielerorts zur Herausforderung. Um die Attraktivität unserer Städte und Wohnorte zu steigern, ist gemeinsames Handeln und Initiative gefragt. Dass dies bereits geschieht, zeigen Beispiele aus der Praxis: vom Kleinflächenkonzept großer Handelsketten über mobile Anbieter bis hin zum bürgerschaftlich getragenen Nachbarschaftsladen gibt es bereits einige erfolgreiche Lebensmittelkonzepte für die Nahversorgung.“

Michael Radau, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes Westfalen-Münsterland e.V.:

„Über 100 nordrhein-westfälische Kreise, Städte und Gemeinden, aber auch die Handelsketten haben ihre Vertreter zum 1. NRW-Nahversorgungstag nach Dortmund entsandt; dies zeigt, dass sie erkannt haben, dass die Sicherung bestehender und die Entwicklung neuer Nahversorgungssysteme ein wichtiges Thema für Planer, Entwickler und Wirtschaftsförderer, aber auch für Handelsketten ist. Der Handelsverband Nordrhein-Westfalen und der Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland bieten mit dem 1. NRWNahversorgungstag ein Forum für Information und Austausch, denn nur im Zusammenwirken aller Akteure kann die Nahversorgung als Bestandteil der Daseinsvorsorge für alle Bürgerinnen und Bürger gewährleistet werden.“

Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Nordrhein-Westfalen e.V.:

„In Nordrhein-Westfalen erreicht der Großteil der Bevölkerung ein Geschäft in fußläufiger Distanz, dank der verschiedensten Anbieterformen für die Güter des täglichen Bedarfs – das geht vom Kiosk in der Nachbarschaft bis zum großen Verbrauchermarkt. An den verbleibenden Standorten fehlt in der Regel die wirtschaftliche Tragfähigkeit, dann müssen individuelle Lösungen gefunden werden. Herausforderung wird aber auch sein, den Bürger für das Thema weiter zu sensibilisieren, denn meist hat er es selbst in der Hand: Wer Nahversorgung haben will, muss sie auch konsequent nutzen, oder um es auf den Punkt zu bringen: Vom vergessenen Päckchen Backpulver kann kein Geschäft leben.“

Heinz-Bert Zander, Vorstandssprecher der REWE Dortmund Großhandel eG:

„Wir sehen die Nahversorgung in unserem Einzugsgebiet durch unsere REWE-Supermärkte, die Supermärkte der EDEKA und auch durch die zahlreichen Discounter gut gewährleistet.“

„Nur in wenigen Ausnahmefällen sehen wir Lücken in der Nahversorgung.“

Dokumentation des 1. NRW-Nahversorgungstages zum Download: Dokumentation NRW-Nahversorgungstag

Eindrücke vom 1. NRW-Nahversorgungstag in Dortmund: